Eurostat zufolge war der Anstieg im August eine leichte Gegenbewegung zum Vormonat: Im Juli war das Einzelhandelsvolumen im Euroraum um 0,6 Prozent und in der EU um 0,5 Prozent gesunken. Die Augustwerte sind erste Schätzungen. Gemessen wird die Entwicklung der verkauften Warenmenge, bereinigt um Preisveränderungen sowie saisonale und kalendarische Effekte.
Im Euroraum nahm der Absatz von Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren gegenüber Juli um 0,1 Prozent zu. Bei anderen Waren, ohne Kraftstoffe, betrug das Plus 0,5 Prozent. Der Verkauf von Kraftstoffen in spezialisierten Geschäften ging dagegen um 1,9 Prozent zurück. In der EU lagen die Veränderungen in diesen Bereichen bei plus 0,3 Prozent, plus 0,5 Prozent und minus 1,3 Prozent.
Unter den Mitgliedstaaten mit verfügbaren Daten verzeichnete Deutschland im Monatsvergleich mit plus 1,3 Prozent einen der stärksten Zuwächse. Höher lagen Rumänien mit plus 2,3 Prozent und Schweden mit plus 1,4 Prozent. Die größten Rückgänge meldeten Luxemburg mit minus 9,4 Prozent, Malta mit minus 1,9 Prozent und Lettland mit minus 1,4 Prozent.
Im Vergleich mit August 2025 stieg das Volumen im Euroraum bei Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren um 1,6 Prozent und bei sonstigen Waren um 1,7 Prozent; Kraftstoffe lagen 3,7 Prozent im Minus. Für die EU betrugen die entsprechenden Veränderungen plus 1,4 Prozent, plus 2,2 Prozent und minus 1,9 Prozent. Die Jahresraten für Juli wurden gegenüber der vorherigen Veröffentlichung nach unten angepasst: im Euroraum von plus 0,6 auf plus 0,4 Prozent, in der EU von plus 1,0 auf plus 0,9 Prozent. Die nächste Veröffentlichung ist für den 6. November 2026 angekündigt.
