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FinCEN zieht zwei geplante Krypto-Regeln zurück

Die US-Behörde FinCEN hat zwei Regelungsvorschläge zu digitalen Vermögenswerten zurückgezogen. Sie betrafen Melde- und Prüfpflichten für bestimmte Transaktionen sowie eine Sondermaßnahme zu Krypto-Mixing.

Symbolbild: FinCEN zieht zwei geplante Krypto-Regeln zurück
Symbolbild · KI-generiert

Die Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN) teilte am 5. Oktober 2026 mit, dass sie zwei geplante Regelungen zu konvertierbaren virtuellen Währungen zurücknimmt. Beide Vorschläge richteten sich an bestimmte Finanzinstitute. Es handelte sich um Vorhaben, nicht um bereits geltende Anforderungen; FinCEN begründet den Schritt mit der Deregulierungsagenda der Trump-Regierung und dem Ziel, Regeln für digitale Vermögenswerte zweckmäßig auszugestalten.

Ein Vorschlag hätte für bestimmte Transaktionen mit konvertierbaren virtuellen Währungen und nicht verwahrten Wallets Aufzeichnungs-, Prüf- und Meldepflichten vorgesehen. Dazu hätten Anforderungen an die Identitätsprüfung gehört. Die Regelung sollte Finanzinstitute betreffen, nicht unmittelbar Nutzerinnen und Nutzer, die ihre Wallet selbst verwahren. FinCEN zieht diesen Entwurf nun zurück.

Der zweite Vorschlag sah eine Sondermaßnahme im Zusammenhang mit dem Mixing konvertierbarer virtueller Währungen vor. FinCEN hatte diese Art von Transaktionen dabei als Bereich mit besonderer Geldwäsche-Relevanz eingeordnet. Auch dieser Entwurf wird nicht weiterverfolgt. Die Behörde erklärt, sie habe die zu beiden Vorhaben eingegangenen Stellungnahmen berücksichtigt.

Mit dem Rückzug sind die beiden vorgeschlagenen Regelwerke vom Tisch. Die Entscheidung betrifft damit geplante Vorgaben für Finanzinstitute rund um bestimmte digitale Vermögenswerte und Transaktionen. FinCEN nennt als Begründung sowohl die eingereichten Kommentare als auch die politische Ausrichtung der US-Regierung. Die Mitteilung beschreibt den Rückzug der Vorschläge; sie führt keine neuen Anforderungen ein.

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Quellen

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