Eurostat zufolge lag die Dienstleistungsproduktion im Juli 2026 damit wieder über dem Vormonatswert. Im Juni hatte sie im Euroraum und in der EU jeweils um 0,3 Prozent nachgegeben. Gegenüber Juli 2025 verzeichneten beide Gebiete ein Plus von 1,5 Prozent. Die Angaben beruhen auf ersten Schätzungen. Der Index misst monatliche Veränderungen des Produktionsvolumens in Dienstleistungsbranchen, ausgenommen Finanz- und öffentliche Dienstleistungen.
Im Euroraum wuchs die Produktion im Monatsvergleich in allen aufgeführten Dienstleistungsbereichen außer Transport und Lagerung. Dort sank sie um 0,1 Prozent. Am stärksten legten freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen mit 1,1 Prozent zu. Immobilienaktivitäten stiegen um 0,7 Prozent, Beherbergung und Gastronomie um 0,6 Prozent. Information und Kommunikation verzeichneten ein Plus von 0,4 Prozent, administrative und unterstützende Dienstleistungen eines von 0,3 Prozent.
In der EU war die Entwicklung ähnlich: Transport und Lagerung gingen um 0,1 Prozent zurück. Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen erhöhten sich um 1,0 Prozent. Für Information und Kommunikation betrug das Plus 0,5 Prozent, ebenso für Beherbergung und Gastronomie. Immobilienaktivitäten nahmen um 0,3 Prozent zu, administrative und unterstützende Dienstleistungen ebenfalls um 0,3 Prozent.
Zwischen den Mitgliedstaaten fielen die Monatswerte deutlich unterschiedlich aus. Die stärksten Zuwächse meldeten Luxemburg mit 7,6 Prozent, Griechenland mit 5,1 Prozent und Schweden mit 1,5 Prozent. Ungarn verzeichnete den größten Rückgang mit 4,5 Prozent, gefolgt von Dänemark mit 3,1 Prozent und Slowenien mit 2,7 Prozent. Im Jahresvergleich stieg die Produktion in Griechenland am kräftigsten: um 16,1 Prozent. Die Juni-Jahresrate wurde für den Euroraum von 1,5 auf 1,3 Prozent korrigiert; für die EU blieb sie bei 1,5 Prozent. Die nächste Veröffentlichung ist für den 9. November 2026 angekündigt.
