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Anthropic bündelt Cyber-Verifizierungsprogramm in drei Zugangsstufen

Anthropic erweitert sein Cyber Verification Program und führt darin Project Glasswing mit dem bisherigen Programm zusammen. Qualifizierte Sicherheitsexperten können je nach Aufgabe zwischen drei Zugangsstufen wählen.

Symbolbild: Anthropic bündelt Cyber-Verifizierungsprogramm in drei Zugangsstufen
Symbolbild · KI-generiert

Das am 6. Oktober 2026 vorgestellte Programm ermöglicht den Zugriff auf Claude Opus 5.5, Claude Sonnet 5.5, Claude Mythos 5.1 und künftige Modelle. Die Stufe Defense Access ist für defensive Aufgaben wie Incident Response, Malware-Analyse und die Untersuchung von Schwachstellen vorgesehen. Bewerben können sich unter anderem Sicherheitsteams aus Unternehmen, Universitäten, Behörden und kritischen Infrastrukturen sowie Open-Source-Maintainer und einzelne Forschende mit Erfahrung bei der Meldung von Schwachstellen. Die Prüfung soll wenige Tage dauern.

Red Team Access umfasst zusätzlich autorisierte Penetrationstests und Red-Team-Arbeit. Diese Stufe steht Organisationen wie internen und staatlichen Red Teams sowie Sicherheits- und Penetrationstestfirmen offen; Einzelpersonen sind ausgeschlossen. Tests sind auf autorisierte Systeme beschränkt. Anthropic zufolge sollen Echtzeit-Sperren Aktionen verhindern, die körperlichen Schaden oder weitreichende Störungen verursachen könnten. Für die Prüfung sind einige Wochen angesetzt.

Specialized Access hat die wenigsten Cyber-Sperren und ist für Organisationen gedacht, die Systeme kritischer Infrastruktur testen, etwa Flugsteuerungen, Stromnetze, Telekommunikationsnetze, Interbank-Überweisungsinfrastruktur oder Regierungsnetze. Die Prüfung erfolgt gemeinsam mit der US-Regierung. Bisherige Mitglieder von Project Glasswing wechseln automatisch in diese Stufe. Im Zeitraum von April bis Juli 2026 identifizierten Glasswing-Partner nach Angaben von Anthropic mindestens 129.000 bestätigte Schwachstellen. Anthropic selbst fand von April bis Oktober weitere 5.500; mehr als 33.000 der insgesamt genannten Lücken seien kritisch oder hoch eingestuft worden.

Für die Programmüberwachung ist grundsätzlich eine Speicherung von Daten erforderlich. Organisationen mit Claude Fable 5.1 oder Claude Mythos 5.1 können CVP derzeit mit null Datenspeicherung nutzen. Eine Enterprise-Frontier-Safeguards-Lösung in kontrollierter Cloud-Infrastruktur soll im Herbst 2026 starten. In einem Test mit 50 Aufgaben wurden beim allgemein verfügbaren Claude Opus 5.5 alle Aufgaben blockiert; im Defense Access waren es 46. Im Red Team Access gab es keine Sperren, und das Modell erledigte 34 von 50 Aufgaben. Anträge sind über das CVP-Portal möglich.

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💡 Gut zu wissen: Wenn du ein qualifiziertes Sicherheitsteam leitest, kannst du den passenden Zugang über das CVP-Portal beantragen. Einzelne Forschende kommen laut Anthropic nur für Defense Access infrage.

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Quellen

KI-erstellt · keine Anlageberatung. Die Aionity-KI hat recherchiert – sie sucht die Originalquelle (etwa Notenbank oder Statistikamt), zieht weitere Berichte hinzu und schreibt daraus einen eigenen Text. Alle Quellen stehen oben. Eine eigene Meinung oder Empfehlung gibt sie nicht ab (Kennzeichnung nach Art. 50 KI-Verordnung). Entscheidungen triffst du selbst.

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