Die Survey of Consumer Finances erfasst, was Familien in den USA besitzen, wie sie Kredite nutzen und wie sie Bankgeschäfte erledigen. Die Federal Reserve führt die Erhebung seit 1989 alle drei Jahre durch. Die Ausgabe 2025 zeichnet Veränderungen bei Einkommen, Vermögen, Besitz, Schulden und finanzieller Verwundbarkeit nach. Die Befragung wird von NORC an der University of Chicago im Auftrag der Federal Reserve durchgeführt; die Teilnehmenden werden nach wissenschaftlichen Stichprobenverfahren aus 119 städtischen und ländlichen Gebieten ausgewählt.
Das reale Median-Einkommen der Familien nahm zwischen den Erhebungen 2022 und 2025 um 7 Prozent auf 82.200 US-Dollar zu. Das reale Durchschnittseinkommen verringerte sich dagegen um 6 Prozent auf 145.200 US-Dollar. Familien am unteren Ende der Einkommens- und Vermögensverteilung verzeichneten leichte Zuwächse bei Median- und Durchschnittseinkommen, während die Werte am oberen Ende zurückgingen.
Beim Vermögen stieg der reale Median um 2 Prozent auf 215.900 US-Dollar, der reale Durchschnitt um 7 Prozent auf 1,24 Millionen US-Dollar. Die Wohneigentumsquote lag 2025 bei 66 Prozent und damit etwa auf dem Niveau von 2022. Bei Familien mit eigenem Haus erhöhte sich der Medianwert des Netto-Wohnvermögens – Hauswert abzüglich damit besicherter Schulden – von 218.900 auf 230.000 US-Dollar.
Rund 65 Prozent der Familien beteiligten sich an einem Altersvorsorgeplan, etwas mehr als 2022. Der Anteil mit Aktienanlagen sank hingegen von 58 auf 56 Prozent. Unter den Familien mit Aktien stieg der Medianwert ihrer Bestände um 36 Prozent auf 77.400 US-Dollar. Insgesamt hatten weiterhin etwa 77 Prozent Schulden; Median und Durchschnitt der ausstehenden Schulden blieben unverändert. Zugleich erhöhte sich der Anteil der Familien, deren Schuldendienst mehr als 40 Prozent des Einkommens beanspruchte, von 6,5 auf 8,6 Prozent. Ein interaktives Chartbook und weitere Umfragedaten stellt die Federal Reserve ebenfalls bereit.
