Der Baustoffkonzern erzielte in den ersten neun Monaten einen Nettoumsatz von CHF 12 586 Millionen, ein organisches Plus von 5,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das wiederkehrende EBIT wuchs organisch um 11,8 Prozent auf CHF 2 414 Millionen. Die entsprechende Marge erhöhte sich um 10 Basispunkte auf 19,2 Prozent. Im dritten Quartal legten der Nettoumsatz in Schweizer Franken um 15,5 Prozent und das wiederkehrende EBIT um 16,8 Prozent zu.
Für das Gesamtjahr 2026 rechnet Holcim nun mit einem organischen Wachstum des wiederkehrenden EBIT von 10 bis 12 Prozent. Zuvor hatte das Unternehmen eine niedrigere Prognose ausgegeben; die neue Spanne stellt laut Holcim eine Anhebung dar. Beim Nettoumsatz erwartet der Konzern weiterhin ein organisches Plus von rund 5 Prozent. Zudem stellt Holcim eine weitere Ausweitung der EBIT-Marge und einen freien Cashflow von rund CHF 2 Milliarden in Aussicht.
Im August vereinbarte Holcim den Kauf von Fermacell von James Hardie Industries plc. Das Unternehmen bietet Wand- und Bodenlösungen in Europa an; für 2026 werden Nettoumsätze von rund EUR 430 Millionen erwartet. Der Abschluss ist an übliche Bedingungen und behördliche Freigaben geknüpft und wird für das erste Halbjahr 2027 erwartet. In den ersten neun Monaten schloss Holcim außerdem zehn weitere Übernahmen und eine Veräußerung ab.
Auch die Verkäufe nachhaltiger Produkte und das Recyclingvolumen entwickelten sich nach Unternehmensangaben weiter. ECOPact, Holcims Beton mit reduziertem CO₂-Ausstoß, erreichte 33 Prozent des Nettoumsatzes mit Transportbeton, gegenüber 32 Prozent im Vorjahreszeitraum. Bei ECOPlanet-Zement lag der Anteil bei 43 Prozent nach 36 Prozent in den ersten neun Monaten 2025. Das Volumen recycelter Bau- und Abbruchmaterialien stieg im Jahresvergleich um ein Drittel auf 7,4 Millionen Tonnen.
