Das US Bureau of Economic Analysis (BEA) beziffert den Anstieg der persönlichen Einkommen auf 54,5 Milliarden US-Dollar. Das verfügbare Einkommen, also die persönlichen Einkommen abzüglich der laufenden Steuern, erhöhte sich um 52,7 Milliarden US-Dollar. Als wichtigste Treiber des Einkommenszuwachses nennt das BEA höhere Vergütungen und staatliche Sozialleistungen. Bei den Vergütungen trugen vor allem die Löhne und Gehälter im privaten Sektor zum Plus bei. Bei den Sozialleistungen war Medicare maßgeblich.
Die persönlichen Konsumausgaben (PCE) nahmen in laufenden US-Dollar um 113,1 Milliarden US-Dollar zu. Davon entfielen 35,1 Milliarden US-Dollar auf Waren und 78,1 Milliarden US-Dollar auf Dienstleistungen. Die realen PCE, bei denen Preisveränderungen berücksichtigt werden, stiegen dagegen nur um 2,6 Milliarden US-Dollar. Das entsprach einem monatlichen Zuwachs von weniger als 0,1 Prozent. Die gesamten persönlichen Ausgaben, die neben den PCE auch persönliche Zinszahlungen und laufende Transferzahlungen umfassen, erhöhten sich um 113,0 Milliarden US-Dollar.
Der PCE-Preisindex lag im September 0,5 Prozent über dem Stand des Vormonats. Ohne Nahrungsmittel und Energie betrug der monatliche Anstieg 0,3 Prozent. Im Vergleich zum September 2025 legte der Index um 3,6 Prozent zu; ohne Nahrungsmittel und Energie waren es 3,1 Prozent. Die persönliche Sparsumme belief sich auf 911,1 Milliarden US-Dollar. Die Sparquote, berechnet als Anteil des persönlichen Sparens am verfügbaren Einkommen, lag bei 3,8 Prozent.
Das BEA hat außerdem Schätzungen für Juli und August überarbeitet. Als Grund nennt die Behörde aktualisierte Daten zu Beschäftigung und Löhnen sowie neu verfügbare Angaben zu Zinserträgen. Die nächste Veröffentlichung zu Einkommen und Ausgaben, dann für Oktober 2026, ist für den 25. November 2026 um 8:30 Uhr EST angekündigt.
