Die Verwahrung von Ripple USD (RLUSD) auf dem XRP Ledger (XRPL) ist nach Angaben von Standard Chartered gestartet. Das Angebot richtet sich an berechtigte institutionelle Kunden und läuft über die DIFC-Niederlassung der Bank in Dubai, die von der Dubai Financial Services Authority reguliert wird. Damit können die Kunden RLUSD über die digitale Verwahrungsinfrastruktur von Standard Chartered halten.
Zusätzlich arbeiten Standard Chartered, Ripple und LMAX Group an einer Nutzung des Stablecoins als zulässige Sicherheit für vereinbarte Produkte und Lösungen von LMAX. Die geplante Verwendung umfasst den Handel und das Sicherheitenmanagement. Die Unternehmen wollen dabei auch das Modell von Standard Chartered zur Spiegelung von Sicherheiten auf LMAX Group ausweiten.
Bei diesem Modell soll der Wert geeigneter Sicherheiten an LMAX Group gespiegelt werden, ohne dass RLUSD direkt an den Handelsplatz übertragen werden muss. Nach Darstellung von Standard Chartered könnte das institutionellen Kunden mehr Flexibilität beim Halten und Einsatz digitaler Vermögenswerte geben. Die Vereinbarung zielt zudem darauf, betriebliche Risiken im Zusammenhang mit Übertragungen zu verringern und das Gegenparteirisiko sowie den Kapitaleinsatz zu steuern.
Die Verwahrung ist verfügbar; die Kollateral-Funktionen sind dagegen noch geplant. Ihre Einführung setzt laut Standard Chartered abschließende Vertragsunterlagen, erfolgreiche Tests, die Einhaltung geltender Gesetze und Vorschriften sowie interne Freigaben voraus. Auch die Bereitschaft in den jeweiligen Ländern ist eine Bedingung. Weitere Einzelheiten sollen im Zuge der Umsetzung folgen.
