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Aionity Markets · Markt-NewsMakro & Zinsen· Aktualisiert 08:40 Uhr

Energiepreise treiben deutsche Inflation im September auf 3,3 Prozent

Die deutsche Inflationsrate stieg im September 2026 auf 3,3 Prozent und erreichte damit den höchsten Stand seit Dezember 2023. Haupttreiber waren deutlich teurere Energieprodukte.

Symbolbild: Energiepreise treiben deutsche Inflation im September auf 3,3 Prozent
Symbolbild · KI-generiert

Der Verbraucherpreisindex lag 3,3 Prozent über dem Wert vom September 2025. Im August hatte die Teuerungsrate 2,9 Prozent betragen, im Juli 2,8 Prozent. Gegenüber dem Vormonat legten die Verbraucherpreise im September um 0,6 Prozent zu. Das Statistische Bundesamt bestätigte damit seine vorläufigen Ergebnisse. Auch der Harmonisierte Verbraucherpreisindex stieg im Jahresvergleich um 3,3 Prozent und im Monatsvergleich um 0,6 Prozent.

Energieprodukte kosteten insgesamt 14,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Preissteigerung bei Energie nahm damit den dritten Monat in Folge zu. Besonders stark verteuerten sich leichtes Heizöl mit 74,9 Prozent und Kraftstoffe mit 37,1 Prozent. Auch Brennholz, Holzpellets und andere feste Brennstoffe waren teurer: Ihr Preis lag 15,6 Prozent über dem Vorjahresniveau. Strom, Erdgas ohne Betriebskosten und Fernwärme blieben dagegen günstiger als im September 2025.

Bei Nahrungsmitteln fiel der Anstieg mit 0,4 Prozent vergleichsweise gering aus. Deutlich teurer waren jedoch Eier, mit einem Plus von 15,2 Prozent, und frisches Gemüse, das 12,0 Prozent mehr kostete. Speisefette und Speiseöle verbilligten sich um 15,0 Prozent; Butter lag 29,5 Prozent unter dem Vorjahrespreis. Die Kerninflation, bei der Nahrungsmittel und Energie nicht berücksichtigt werden, blieb bei 2,4 Prozent und damit unter der Gesamtteuerung.

Waren verteuerten sich im Jahresvergleich um 3,8 Prozent, Dienstleistungen um 2,7 Prozent. Die Senkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe, die am 1. Oktober 2026 in Kraft trat, war in den Septemberdaten noch nicht enthalten. Destatis führt die Entwicklung der Energiepreise auch auf den seit Beginn des Iran-Kriegs beobachteten Preisauftrieb am Rohölmarkt zurück.

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💡 Gut zu wissen: Wenn du Heizöl nutzt oder viel tankst, kannst du die Septemberwerte bei deiner Ausgabenplanung berücksichtigen: Die Preise lagen deutlich über dem Vorjahresniveau.

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Quellen

KI-erstellt · keine Anlageberatung. Die Aionity-KI hat recherchiert – sie sucht die Originalquelle (etwa Notenbank oder Statistikamt), zieht weitere Berichte hinzu und schreibt daraus einen eigenen Text. Alle Quellen stehen oben. Eine eigene Meinung oder Empfehlung gibt sie nicht ab (Kennzeichnung nach Art. 50 KI-Verordnung). Entscheidungen triffst du selbst.

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