Der Umsatz des US-Konzerns stieg im Jahresvergleich um 5,9 Prozent auf 25,4 Milliarden US-Dollar. Ohne Währungseffekte betrug das operative Wachstum 6,0 Prozent; bereinigt um Währungseffekte sowie Zu- und Verkäufe lag es bei 6,1 Prozent. Johnson & Johnson veröffentlichte die Ergebnisse am 13. Oktober 2026.
Die Sparte Innovative Medicine erzielte ein operatives Umsatzwachstum von 7,9 Prozent. Veräußerungen minderten die Wachstumsrate laut Unternehmen um 0,1 Prozentpunkte. Zu den Wachstumstreibern zählten unter anderem TREMFYA sowie neue Produkte im Bereich Immunologie, DARZALEX und CARVYKTI in der Onkologie und SPRAVATO in der Neurowissenschaft. Rückgänge bei STELARA belasteten die Sparte nach Unternehmensangaben um etwa 6,9 Prozentpunkte; auch SIMPONI/SIMPONI ARIA und REMICADE wirkten sich negativ aus.
Im Segment MedTech stieg der operative Umsatz weltweit um 2,5 Prozent. Johnson & Johnson führte das Wachstum vor allem auf Produkte für die Elektrophysiologie und Shockwave im Bereich Herz-Kreislauf, Kontaktlinsen sowie Trauma-Produkte in der Orthopädie zurück. Die ausgewiesenen operativen Wachstumsraten berücksichtigen keine Währungseffekte.
Vorstandschef Joaquin Duato verwies auf Fortschritte bei MedTech-Produkten und positive Phase-3-Ergebnisse bei multiplem Myelom. Zusammen mit Investitionen in Wachstumsbereiche gebe dies dem Unternehmen eine klarere Perspektive auf ein zweistelliges Wachstum bis zum Ende des Jahrzehnts, sagte er. Johnson & Johnson hob außerdem seine Prognose für das Gesamtjahr 2026 an. Die konkreten Prognosewerte sind in den vorliegenden Angaben nicht enthalten. Das Unternehmen erklärt, keine zukunftsgerichteten GAAP-Kennzahlen bereitzustellen, weil unter anderem der Ausgang von Gerichtsverfahren und bestimmte Sonderposten schwer verlässlich vorherzusagen seien.
