Der Gesamtumsatz lag bei 21,870 Milliarden Dollar, nach 21,436 Milliarden Dollar im dritten Quartal 2025. Der Nettozinsertrag nahm im Jahresvergleich um 5 Prozent zu. Wells Fargo führt den Anstieg unter anderem auf höhere Kredit- und Wertpapierbestände sowie Wachstum im Markets-Geschäft zurück. Niedrigere Zinsen wirkten sich laut Unternehmen sowohl positiv auf bestimmte Positionen als auch belastend auf variabel verzinste Anlagen aus. Zudem stiegen die Kosten für verzinsliche gewerbliche Einlagen.
Die zinsunabhängigen Erträge gingen um 1 Prozent zurück. Höhere Einnahmen aus Anlageberatung, Einlagengebühren, Investmentbanking und Kartengebühren reichten nicht aus, um niedrigere Handelsergebnisse, geringere Leasingeinnahmen und niedrigere Erträge aus Venture-Capital-Beteiligungen auszugleichen. Auch die Hypothekenbank-Einnahmen sanken. Die zinsunabhängigen Aufwendungen waren ebenfalls 1 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Das Unternehmen verwies auf Effizienzmaßnahmen; die Beschäftigtenzahl sei um 8 Prozent gesunken.
Wells Fargo meldete Zuwächse in mehreren Geschäftsbereichen: Die Einnahmen aus Wealth and Investment Management erhöhten sich um 12 Prozent, im Commercial Banking um 6 Prozent und im Consumer Banking and Lending um 5 Prozent. Corporate and Investment Banking legte um 3 Prozent zu. Die durchschnittlichen Kredite und Einlagen stiegen jeweils um 11 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im Quartal kaufte die Bank 28,6 Millionen eigene Stammaktien für 2,5 Milliarden Dollar zurück.
Die Zahlen sind vorläufig. Wells Fargo erklärte, die endgültigen Ergebnisse und weiteren Angaben würden im Quartalsbericht Form 10-Q für das Quartal zum 30. September 2026 veröffentlicht. Sie könnten sich unter anderem noch durch den Abschluss der Prüfverfahren, spätere Ereignisse oder zusätzliche Informationen wesentlich ändern.
