Die Pressekonferenz beginnt am Mittwoch, 21. Oktober 2026, um 10:00 Uhr. Sie findet im Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche in der Rahlgasse 3 in Wien statt und wird zugleich online über Zoom angeboten. Das wiiw nimmt in seiner Prognose 23 Länder der Region in den Blick, darunter Russland und die Ukraine. Auch Österreichs Wirtschaftsbeziehungen zu diesen Ländern sollen thematisiert werden.
Ein Schwerpunkt ist der Energiepreisschock, den das Institut mit dem Krieg im Nahen Osten in Verbindung bringt. Das wiiw will erläutern, welche Folgen dieser für das Wirtschaftswachstum in Mittel-, Ost- und Südosteuropa haben könnte. Ebenfalls auf der Agenda stehen die Auswirkungen des europäischen Handelsstreits mit China und die Frage, welche Branchen davon besonders betroffen sind.
Weitere Themen sind steigende Verteidigungsausgaben und umfangreiche Investitionen in erneuerbare Energien. Das Institut will außerdem erörtern, warum die meisten Volkswirtschaften der Region stärker wachsen als Österreich oder Deutschland. Die Fragen zur Ukraine betreffen die wirtschaftliche Lage vor dem fünften Kriegswinter. Zu Russland stehen unter anderem die Auswirkungen ukrainischer Drohnenangriffe, die Finanzierung des Kriegs und ein Diesel-Deal zwischen Russland und den USA auf dem Programm.
Die Prognose wird von wiiw-Direktor Mario Holzner und dem stellvertretenden Direktor Richard Grieveson vorgestellt. Grieveson ist laut Institut Hauptautor der Prognose. Die genannten Punkte beschreiben die Themen der Präsentation; konkrete Prognosewerte enthält die Einladung nicht.
