Der Nettoumsatz stieg gegenüber den 18,2 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Morgan Stanley zurechenbare Nettogewinn erhöhte sich von 4,6 auf 4,9 Milliarden US-Dollar. Die Eigenkapitalrendite auf das materielle Stammkapital (ROTCE) betrug 22,6 Prozent. Das Institut meldete außerdem ein Vorsteuerergebnis von 6,5 Milliarden US-Dollar. Die standardisierte harte Kernkapitalquote (CET1) lag bei 14,9 Prozent.
Das Geschäft mit institutionellen Kunden erwirtschaftete 10,0 Milliarden US-Dollar Nettoumsatz, nach 8,5 Milliarden US-Dollar ein Jahr zuvor. Die Erlöse im Aktiengeschäft legten um 41 Prozent zu; Morgan Stanley führte dies auf die Entwicklung in den Geschäftsbereichen und Regionen sowie auf die Kundenaktivität und die Stärke in Asien zurück. Im festverzinslichen Geschäft sanken die Erlöse um 7 Prozent. Im Investmentbanking stiegen sie um 2 Prozent. Dabei nahmen die Beratungserlöse dank höherer abgeschlossener M&A-Aktivität in Amerika zu, während die Erlöse aus Aktienemissionen zurückgingen.
Wealth Management erzielte mit 9,1 Milliarden US-Dollar einen Rekordumsatz, verglichen mit 8,2 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Das Vorsteuerergebnis erreichte 2,8 Milliarden US-Dollar; die Vorsteuermarge lag bei 30,4 Prozent. Die Sparte gewann 232 Milliarden US-Dollar an Netto-Neuvermögen, davon entfiel laut Morgan Stanley etwas mehr als die Hälfte auf IPO-bezogene Zuflüsse. Gebührenbasierte Mittelzuflüsse beliefen sich auf 80 Milliarden US-Dollar. Die gesamten Kundenvermögen in Wealth und Investment Management stiegen auf 10,5 Billionen US-Dollar.
Die Investment-Management-Sparte meldete 1,5 Milliarden US-Dollar Nettoumsatz und langfristige Nettozuflüsse von 15,8 Milliarden US-Dollar. Im Quartal fielen zudem Kreditvorsorgen an, die laut Morgan Stanley vor allem mit dem Wachstum der Unternehmenskredit- und besicherten Kreditportfolios zusammenhingen. Abschreibungen von 105 Millionen US-Dollar betrafen bestimmte Unternehmenskredite und Gewerbeimmobilienkredite, für die bereits in früheren Quartalen größtenteils Vorsorge gebildet worden war. Die Gesamtausgaben stiegen unter anderem wegen höherer umsatzabhängiger Vergütung, transaktionsbezogener Kosten und Technologieausgaben.
