Die Zusage umfasst Rechenzugang im Wert von 50 Millionen Dollar pro Jahr. Der überwiegende Teil ist für die britische Forschungsgemeinschaft im Bereich KI-Sicherheit vorgesehen. Ein Anteil soll an Projekte des British Open-Ended Learning and Discovery Lab (BOLD), des Science of Fundamental AI Research Lab (SOFAIR) und des Imperial College London gehen. NVIDIA gab die Vereinbarung am 14. Oktober 2026 bekannt.
BOLD wird von der University of Oxford geleitet und entwickelt Ansätze, mit denen KI-Systeme lernen, sich anpassen und mit Menschen zusammenarbeiten können. SOFAIR unter Leitung des University College London untersucht offene KI-Architekturen und zugänglichere Wege zur Entwicklung und Bereitstellung von KI. Am Imperial College liegt ein Schwerpunkt auf Sicherheitstechnik und Robotik. Die geförderte Arbeit soll grundlegende agentische Modelle ebenso umfassen wie Sicherheitsfragen bei Robotern.
Die Forschung soll sich unter anderem mit sicheren KI-Agenten, der Sicherheit offener Modelle und Maßnahmen gegen Bedrohungen in realen Einsatzumgebungen befassen. Vorgesehen sind sichere Testumgebungen, reproduzierbare Forschung und Benchmarks zur Sicherheitsbewertung. Dazu zählen Arbeiten mit der NVIDIA-Software OpenShell und dem Referenzdesign NVIDIA Sentry. Die Ergebnisse sollen laut NVIDIA Schutzmaßnahmen im breiteren Computing-Ökosystem unterstützen.
Der Rechenzugang soll über NVIDIA Cloud Partners mit Sitz im Vereinigten Königreich bereitgestellt werden; die Infrastruktur soll dort betrieben werden. NVIDIA zufolge soll das auch die britische Recheninfrastruktur für Forschung unterstützen. Wer die Anbieter sein werden, wie die technische Architektur aussieht und welche kommerziellen Bedingungen gelten, ist noch zu vereinbaren. Die Zusage baut auf früheren Kooperationen mit der britischen Forschungsgemeinschaft auf, darunter die Arbeit am Isambard-AI-Supercomputer der University of Bristol.
