Die monatliche Zunahme fiel geringer aus als im Juni und Juli: Für beide Monate weist das Office for National Statistics (ONS) nun ein Wachstum von jeweils 0,4 Prozent aus. Der Juni-Wert wurde gegenüber der vorherigen Veröffentlichung von 0,3 Prozent nach oben korrigiert; der Juli-Wert blieb unverändert. Im August kam der Zuwachs vor allem aus der Produktion, die um 0,8 Prozent stieg. Die Dienstleistungen verzeichneten keine Veränderung, während die Bauleistung um 0,2 Prozent zurückging.
Für die drei Monate bis August ergibt sich gegenüber den drei Monaten bis Mai ein Plus von 0,7 Prozent. Damit setzte sich das Wachstum im Dreimonatsvergleich zum achten Mal in Folge fort. Der Dienstleistungssektor legte in diesem Zeitraum um 0,9 Prozent zu. Die Produktion schrumpfte um 0,2 Prozent, die Bauwirtschaft um 1,0 Prozent. Auch die Vergleichswerte für die drei Monate bis Juni und Juli wurden angepasst: Das ONS beziffert das Wachstum nun für beide Zeiträume auf 0,5 statt zuvor 0,4 Prozent.
Im Jahresvergleich lag das Bruttoinlandsprodukt in den drei Monaten bis August um 1,8 Prozent höher. Die Dienstleistungen wuchsen dabei um 2,2 Prozent und die Produktion um 0,8 Prozent; die Bauwirtschaft ging um 1,6 Prozent zurück. Für August allein betrug der Abstand zum Vorjahresmonat 2,1 Prozent.
Die Veröffentlichung enthält Überarbeitungen für Juli, die auf aktualisierten Ausgangsdaten beruhen. Zudem wurden Schätzungen von Januar 1997 bis Juni 2026 im Einklang mit den am 30. September 2026 veröffentlichten vierteljährlichen Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen angepasst. Das ONS weist darauf hin, dass frühe BIP-Schätzungen später nach oben oder unten revidiert werden können, wenn weitere Daten vorliegen.
