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FTC knüpft Publicis-Übernahme von LiveRamp an Auflagen

Publicis soll LiveRamp für 2,2 Milliarden US-Dollar übernehmen. Die FTC verlangt für den Abschluss der Transaktion unter anderem gleichen Zugang zu LiveRamp-Diensten und Schutzwände für Kundendaten.

Symbolbild: FTC knüpft Publicis-Übernahme von LiveRamp an Auflagen
Symbolbild · KI-generiert

Die US-Wettbewerbsbehörde FTC hat eine vorgeschlagene Einigung zu Publicis’ geplanter Übernahme von LiveRamp vorgelegt. Publicis soll 100 Prozent des Unternehmens übernehmen. Die FTC sieht Risiken für den Wettbewerb bei Media-Agenturleistungen und Zielgruppendaten. Publicis bietet Media-Planung und den Einkauf digitaler Werbung an; über die Tochtergesellschaft Epsilon ist der Konzern auch im Geschäft mit Zielgruppendaten aktiv. LiveRamp ermöglicht die sichere und vertrauliche Übertragung von Daten für digitale Werbung.

Nach Ansicht der FTC könnte Publicis seine Kontrolle über LiveRamp nutzen, um Kunden konkurrierender Media-Agenturen zum Wechsel zu Publicis zu bewegen. Die Behörde befürchtet außerdem, dass der Konzern den Zugang von Wettbewerbern zu LiveRamp-Diensten einschränken oder verschlechtern könnte. Zudem könnte Publicis dadurch Einblick in wettbewerblich sensible Daten von LiveRamp-Kunden erhalten, die keine Kunden von Publicis sind. Das sind Vorwürfe der FTC, keine Feststellungen in einer abschließenden Entscheidung.

Der vorgeschlagene Beschluss verpflichtet Publicis und LiveRamp für fünf Jahre, eigenständige LiveRamp-Produkte und -Dienste zu fairen und angemessenen Bedingungen diskriminierungsfrei bereitzustellen. Zugang darf weder verweigert noch verzögert oder beeinträchtigt werden. Firewalls sollen verhindern, dass Publicis Kundendaten und vertrauliche Geschäftsinformationen aus der Nutzung dieser Angebote einsehen oder verwenden kann.

Die Einhaltung soll zunächst alle sechs Monate während der ersten zwei Jahre nach Abschluss der Übernahme unabhängig geprüft werden, danach jährlich für weitere drei Jahre. LiveRamp-Kunden können eine Prüfung der Datenschutz-, Sicherheits- und Datenverpflichtungen für ihren Fall beantragen. Bei ungelösten Vertragsstreitigkeiten ist eine Vermittlung durch Dritte vorgesehen, wenn die Parteien nach 30 Tagen keine Lösung gefunden haben. Kunden dürfen nicht benachteiligt werden, wenn sie der FTC Bedenken zur Einhaltung mitteilen. Die FTC-Kommission stimmte der Beschwerde und der öffentlichen Konsultation einstimmig mit 2:0 zu. Die Öffentlichkeit kann innerhalb von 30 Tagen Stellungnahmen einreichen; danach ist der vorgeschlagene Beschluss noch nicht automatisch endgültig.

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Quellen

  • FTCPrimärquelleSource: United States Federal Trade Commission, www.ftc.gov.

KI-erstellt · keine Anlageberatung. Die Aionity-KI hat recherchiert – sie sucht die Originalquelle (etwa Notenbank oder Statistikamt), zieht weitere Berichte hinzu und schreibt daraus einen eigenen Text. Alle Quellen stehen oben. Eine eigene Meinung oder Empfehlung gibt sie nicht ab (Kennzeichnung nach Art. 50 KI-Verordnung). Entscheidungen triffst du selbst.

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