Die Quote für Menschen ab 16 Jahren lag 0,1 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahreszeitraums und des vorherigen Quartals. Die Beschäftigungsquote der 16- bis 64-Jährigen stieg im selben Zeitraum um jeweils 0,2 Prozentpunkte auf 75,3 Prozent. Die wirtschaftliche Inaktivitätsquote dieser Altersgruppe sank gegenüber dem Vorjahr um 0,2 und zum Vorquartal um 0,1 Prozentpunkte auf 20,9 Prozent.
Die Zahl der offenen Stellen ging von April bis Juni auf Juli bis September 2026 um 2,9 Prozent zurück. Mit 691.000 Stellen war dies der stärkste Quartalsrückgang seit Januar bis März 2026. Im Jahresvergleich nahm die Zahl um 37.000 beziehungsweise 5,1 Prozent ab. Außerhalb der Pandemiezeit lag sie zuletzt im Zeitraum Juli bis September 2014 bei höchstens diesem Stand. Rückmeldungen aus der Stellenbefragung deuten nach Angaben des Office for National Statistics darauf hin, dass kleinere Unternehmen wegen gestiegener Arbeitskosten möglicherweise auf Neueinstellungen verzichten.
Die Zahl der über das Lohnabrechnungssystem erfassten Beschäftigten blieb zwischen Juli und August nahezu unverändert und nahm um 1.000 auf Monatssicht zu. Im Jahresvergleich sank sie bis August um 111.000 oder 0,4 Prozent. Für September liegt eine vorläufige Schätzung von 30,3 Millionen vor; gegenüber August bedeutet das einen Zuwachs um 13.000. Die Septemberzahlen können noch überarbeitet werden.
Das jährliche Wachstum der regulären Löhne ohne Boni betrug von Juni bis August 3,7 Prozent und blieb damit über sechs aufeinanderfolgende Dreimonatszeiträume relativ stabil. Einschließlich Boni lag das Lohnwachstum ebenfalls bei 3,7 Prozent, nach 3,9 Prozent im vorherigen Dreimonatszeitraum. In inflationsbereinigter Rechnung mit dem CPIH stiegen die regulären Löhne um 0,6 Prozent und die Gesamtvergütung um 0,7 Prozent. Die Zahl der Antragsteller auf Arbeitslosenunterstützung erhöhte sich im September auf geschätzt 1,701 Millionen; dieser Wert ist vorläufig.
