Im Mittelpunkt der Prognose stehen die wirtschaftlichen Aussichten in Mittel-, Ost- und Südosteuropa sowie die Lage in Russland und der Ukraine. Das wiiw will bei der Pressekonferenz auch Österreichs Wirtschaftsbeziehungen mit der Region beleuchten. Die Veranstaltung beginnt am Mittwoch, 21. Oktober 2026, um 10:00 Uhr.
Ein Thema ist der Energiepreisschock im Zusammenhang mit dem Krieg im Nahen Osten und dessen mögliche Folgen für das Wachstum in der Region. Außerdem geht es um den Handelsstreit zwischen Europa und China und darum, welche Branchen davon besonders betroffen sind. Das Institut will auch Veränderungen des Wachstumsmodells in den EU-Mitgliedern Ostmitteleuropas sowie die Wirkung steigender Verteidigungsausgaben und großer Investitionen in erneuerbare Energien erörtern.
Weitere Fragen betreffen die Ukraine vor ihrem fünften Kriegswinter und die wirtschaftliche Entwicklung Russlands. Das wiiw nimmt dabei auch ukrainische Drohnenangriffe und deren Auswirkungen auf die stagnierende russische Wirtschaft in den Blick. Auf der Agenda steht zudem, ob Russland seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine weiterhin finanzieren kann.
Die Pressekonferenz findet im Seminarraum im Souterrain des wiiw, Rahlgasse 3, 1060 Wien, statt; eine Online-Teilnahme via Zoom ist ebenfalls vorgesehen. Für die Vor-Ort-Teilnahme ist eine Registrierung erforderlich, für die Online-Teilnahme steht ein Zoom-Link bereit. Als Vortragende sind wiiw-Direktor Mario Holzner und der stellvertretende Direktor Richard Grieveson angekündigt. Grieveson ist Hauptautor der Prognose.
