Das Quartal endete am 30. September 2026. Das operative Ergebnis erhöhte sich im Jahresvergleich um 21 Prozent auf 45,9 Milliarden US-Dollar. Der verwässerte Gewinn je Aktie lag nach GAAP bei 4,92 US-Dollar, ein Plus von 32 Prozent. Bei den nicht nach GAAP berechneten Ergebnissen, die den Einfluss von Microsofts Investitionen in OpenAI ausklammern, stieg der Nettogewinn um 18 Prozent auf 36,4 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn je Aktie nahm auf dieser Basis ebenfalls um 18 Prozent auf 4,89 US-Dollar zu.
Der Bereich Agents and Infra erzielte 76,8 Milliarden US-Dollar Umsatz, 25 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Die Erlöse von Microsoft Cloud wuchsen um 30 Prozent auf 63,9 Milliarden US-Dollar; währungsbereinigt betrug das Plus 31 Prozent. Azure legte beim Umsatz um 48 Prozent zu. Die kommerzielle verbleibende Leistungsverpflichtung, also vertraglich zugesagte, noch nicht erbrachte Leistungen, stieg um 73 Prozent auf 677 Milliarden US-Dollar.
Bei Microsoft 365 für Geschäftskunden wuchsen die Cloud-Erlöse auf berichteter Basis um 17 Prozent. Bereinigt um einen einprozentigen Effekt aus der Umsatzrealisierung im Vorjahreszeitraum betrug das Wachstum 18 Prozent. Microsoft 365 Consumer Cloud legte um 17 Prozent zu, während der Umsatz mit Branchenlösungen in der Cloud um 10 Prozent stieg. Der Bereich Devices and Consumer setzte 15,5 Milliarden US-Dollar um, ein Rückgang von 3 Prozent. Search und Werbung ohne Traffic-Akquisitionskosten wuchsen um 12 Prozent; Xbox-Inhalte und -Dienste sanken um 2 Prozent, Windows OEM und Devices um 22 Prozent.
Microsoft gab an, im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027 insgesamt 10,2 Milliarden US-Dollar durch Dividenden und Aktienrückkäufe an Anteilseigner zurückgegeben zu haben. Das Unternehmen wollte am 28. Oktober 2026 in einer Telefonkonferenz und einem Webcast über die Ergebnisse sowie bestimmte zukunftsgerichtete Informationen sprechen. Im Zusammenhang mit der Veröffentlichung sollte Microsoft dort auch seine weitere Geschäftserwartung bekannt geben. Der GAAP-Nettogewinn und der verwässerte Gewinn je Aktie wurden laut Microsoft durch Nettoerträge aus OpenAI-Investitionen beeinflusst; die nicht nach GAAP berechneten Kennzahlen schließen diesen Effekt aus.
