Der US-Mobilfunkanbieter erzielte von Juli bis September Serviceumsätze von 19,4 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Anstieg von 6 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Die Postpaid-Serviceumsätze wuchsen um 9 Prozent auf 16,3 Milliarden US-Dollar. T-Mobile US führt die Entwicklung auf das Wachstum bei Konten und den Erlös je Konto zurück.
Der Nettogewinn stieg nach Unternehmensangaben um 27 Prozent auf 3,5 Milliarden US-Dollar. Der verwässerte Gewinn je Aktie nahm um 34 Prozent auf 3,22 US-Dollar zu. Das Core Adjusted EBITDA erreichte 9,6 Milliarden US-Dollar und lag damit 11 Prozent über dem Vorjahreswert. Diese Kennzahl ist nicht nach GAAP definiert und soll laut Unternehmen ergänzend zu den GAAP-Finanzdaten betrachtet werden.
Der operative Cashflow belief sich auf 7,3 Milliarden US-Dollar, ein Rückgang von 2 Prozent im Jahresvergleich. Der Adjusted Free Cash Flow stieg dagegen um 5 Prozent auf 5,1 Milliarden US-Dollar. Auch diese Kennzahl ist nicht nach GAAP definiert. T-Mobile weist darauf hin, dass sie nicht als Ersatz für die entsprechenden GAAP-Angaben dienen soll.
Bei den Kundenkonten kamen im Quartal netto 274.000 Postpaid-Konten hinzu. Insgesamt zählte T-Mobile US zum Quartalsende 35,0 Millionen Postpaid-Konten, 3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Postpaid Average Revenue Per Account (ARPA), also der durchschnittliche Erlös je Konto, lag bei 155,73 US-Dollar und stieg um 4 Prozent. Beide Werte lagen laut Unternehmen über den ursprünglichen Erwartungen. CEO Srini Gopalan verwies auf das Mobilfunkgeschäft sowie Breitband und angrenzende Geschäftsfelder als Bereiche, in denen das Unternehmen weiteres Wachstum anstrebt.
