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Weißes Haus beziffert mögliche Folgen kürzerer Umweltprüfungen

Der Council of Economic Advisers schätzt, dass verbindliche Fristen für Umweltprüfungen das langfristige US-BIP erhöhen und Haushaltskosten senken könnten. Grundlage ist ein Modell zu Änderungen am National Environmental Policy Act.

Symbolbild: Weißes Haus beziffert mögliche Folgen kürzerer Umweltprüfungen
Symbolbild · KI-generiert

Der National Environmental Policy Act (NEPA) verpflichtet Behörden, die Umweltauswirkungen von Vorhaben zu prüfen, bevor diese umgesetzt werden können. Das betrifft direkte Projekte des Bundes ebenso wie private Vorhaben, für die eine bundesstaatliche Genehmigung nötig ist. Umweltverträglichkeitsprüfungen (Environmental Impact Statements, EIS) führen zudem häufig weitere erforderliche Genehmigungen auf, etwa nach dem Clean Water Act, dem Endangered Species Act oder dem National Historic Preservation Act. In den vergangenen Jahren umfassten EIS laut der Analyse im Durchschnitt rund 1.700 Seiten einschließlich Anhängen. Behörden benötigten für ihre Fertigstellung durchschnittlich 4,2 Jahre.

Der Council of Economic Advisers (CEA) untersuchte, welche wirtschaftlichen Folgen kürzere Prüfzeiten haben könnten. Der Bipartisan American Affordability and Jobs Act (BAAJA) würde demnach verbindliche Fristen für NEPA-Prüfungen festlegen. Behörden müssten EIS innerhalb von zwei Jahren abschließen. Das Modell des CEA schätzt für diese Variante einen Anstieg des langfristigen Bruttoinlandsprodukts um 0,28 bis 0,56 Prozent. Das entspräche einer zusätzlichen jährlichen Wirtschaftsleistung von 82 bis 164 Milliarden US-Dollar.

Für den Staatshaushalt veranschlagt das CEA bei einer Zweijahresfrist jährlich 14 bis 28 Milliarden US-Dollar zusätzliche Steuereinnahmen. Für einen durchschnittlichen Haushalt könnten die realen Löhne dem Modell zufolge um 306 bis 637 US-Dollar pro Jahr steigen. Die Stromrechnungen könnten jährlich um 178 bis 251 US-Dollar sinken, weitere Ausgaben um 125 bis 176 US-Dollar.

Bei einer noch kürzeren Frist von einem Jahr fällt die Modellschätzung höher aus: Das langfristige BIP könnte um 0,41 bis 0,83 Prozent zunehmen, entsprechend 120 bis 243 Milliarden US-Dollar zusätzlicher Wirtschaftsleistung pro Jahr. Das CEA weist darauf hin, dass die Berechnung nur EIS berücksichtigt, nicht aber die zahlreicheren Environmental Assessments. Auch mögliche Verzögerungen durch Rechtsstreitigkeiten und deren Auswirkungen auf Investitionen sind nicht quantifiziert. Die genannten Werte sind Schätzungen des CEA und keine bereits eingetretenen wirtschaftlichen Effekte.

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Quellen

KI-erstellt · keine Anlageberatung. Die Aionity-KI hat recherchiert – sie sucht die Originalquelle (etwa Notenbank oder Statistikamt), zieht weitere Berichte hinzu und schreibt daraus einen eigenen Text. Alle Quellen stehen oben. Eine eigene Meinung oder Empfehlung gibt sie nicht ab (Kennzeichnung nach Art. 50 KI-Verordnung). Entscheidungen triffst du selbst.

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