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Britisches Leistungsbilanzdefizit steigt 2025 auf 91,6 Milliarden Pfund

Das britische Leistungsbilanzdefizit erhöhte sich 2025 auf 91,6 Milliarden Pfund beziehungsweise 3,0 Prozent des BIP. Ausschlaggebend war unter anderem ein größeres Handelsdefizit.

Symbolbild: Britisches Leistungsbilanzdefizit steigt 2025 auf 91,6 Milliarden Pfund
Symbolbild · KI-generiert

Das Defizit lag 2024 bei revidierten 84,3 Milliarden Pfund oder 2,9 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Die Leistungsbilanz erfasst Transaktionen zwischen dem Vereinigten Königreich und dem Rest der Welt. Dazu gehören neben dem Handel mit Waren und Dienstleistungen auch Einkommen aus grenzüberschreitenden Investitionen sowie Übertragungen wie ausländische Hilfszahlungen. Die Zahlen beziehen sich auf nominale beziehungsweise laufende Preise; Handel und Leistungsbilanz schließen nicht-monetäres Gold und andere Edelmetalle ein.

Das Handelsdefizit weitete sich 2025 auf 39,5 Milliarden Pfund aus, nach 21,1 Milliarden Pfund im Vorjahr. Gemessen am BIP stieg es von 0,7 auf 1,3 Prozent. Dahinter stand vor allem ein größeres Defizit im Warenhandel: Es erreichte 234,3 Milliarden Pfund oder 7,7 Prozent des BIP, gegenüber 198,0 Milliarden Pfund und 6,8 Prozent im Jahr 2024. Der Überschuss im Dienstleistungshandel nahm ebenfalls zu, konnte den Anstieg des Warenhandelsdefizits aber nur teilweise ausgleichen.

Beim Primäreinkommen, zu dem vor allem Erträge aus grenzüberschreitenden Finanzanlagen zählen, verringerte sich das Defizit von 1,6 auf 1,2 Prozent des BIP. Das Defizit bei den Sekundäreinkommen blieb mit 0,6 Prozent des BIP unverändert. Die Rendite ausländischer Investitionen im Vereinigten Königreich sank auf 3,7 Prozent, die Rendite britischer Anlagen im Ausland auf 3,4 Prozent. Das Office for National Statistics führt den Rückgang auf niedrigere Zinssätze im Vereinigten Königreich und im Ausland zurück.

In der Finanzbilanz verbuchte das Land einen Nettozufluss von 85,6 Milliarden Pfund, entsprechend 2,8 Prozent des BIP. Die Nettozuflüsse beliefen sich auf 574,3 Milliarden Pfund, die Nettoabflüsse auf 488,7 Milliarden. Ende 2025 überstiegen die internationalen Verbindlichkeiten des Vereinigten Königreichs seine Auslandsforderungen netto um 60,7 Milliarden Pfund oder 2,0 Prozent des BIP; Ende 2024 waren es revidiert 40,9 Milliarden Pfund. Unter den G7-Staaten wies das Vereinigte Königreich 2025 laut ONS das zweitgrößte Leistungsbilanzdefizit im Verhältnis zum BIP auf. Die Behörde hat Daten für alle Zeiträume überarbeitet, unter anderem wegen methodischer Anpassungen und aktualisierter Handels- und Direktinvestitionsdaten.

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Quellen

  • ONSPrimärquelleSource: Office for National Statistics licensed under the Open Government Licence v3.0.

KI-erstellt · keine Anlageberatung. Die Aionity-KI hat recherchiert – sie sucht die Originalquelle (etwa Notenbank oder Statistikamt), zieht weitere Berichte hinzu und schreibt daraus einen eigenen Text. Alle Quellen stehen oben. Eine eigene Meinung oder Empfehlung gibt sie nicht ab (Kennzeichnung nach Art. 50 KI-Verordnung). Entscheidungen triffst du selbst.

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